Praxis

Meine Praxis bewegt sich zwischen Musik, Forschung, Bildung und genderpolitischer Arbeit. Meine Projekte reichen von Organisation und Vernetzung über Vermittlung und Vorträge bis zu Musik, Kunst und kollaborativen Formaten. Als Projektleitung des Musikforums Rheinland-Pfalz unterstütze ich musikwirtschaftliche Akteur*innen im Bundesland, arbeite an der Sichtbarkeit dieses Berufsfelds sowie an besseren Bedingungen für alle auf und hinter den Bühnen. Ich arbeite projektbezogen, forschend und vermittelnd. Je nach Rahmen reicht das von Konzeption und Organisation bis zur inhaltlichen Entwicklung und Begleitung von Prozessen zur Durchführung. Ein übergreifendes Anliegen meiner Arbeit ist es, Räume für Austausch, künstlerische Praxis und Diskussion zu schaffen. Mich interessiert, wie gemeinsame Zusammenhänge entstehen können, in denen unterschiedliche Perspektiven sichtbar werden und miteinander ins Gespräch kommen. Dabei geht es mir sowohl um konkrete Situationen – Workshops, Veranstaltungen, kollaborative Formate – als auch um strukturelle Fragen danach, wer an diesen Räumen teilhaben kann und unter welchen Bedingungen sie entstehen.

Organisation und Netzwerkarbeit

Organisation und Netzwerkarbeit sind ein wesentlicher Teil meiner Praxis. Ich organisiere Veranstaltungen, um Menschen zusammenzubringen und Situationen zu schaffen, aus denen Kooperationen und gemeinsame Projekte entstehen können. Ich bin überzeugt, dass wir uns öffnen müssen, um einander wirklich begegnen zu können. Organisation und Netzwerkarbeit verstehe ich deshalb als Teil einer Praxis, die Austausch ermöglicht und Beziehungen stärkt. Diese Arbeit übe ich sowohl als Projektleitung des Musikforums Rheinland-Pfalz aus als auch als Gründerin und Mitglied von musicRLPwomen*, wo Netzwerkarbeit, Sichtbarkeit und gemeinsame Projekte im Zentrum stehen.

Vermittlung

Ich habe an der Universität Siegen, der Hochschule für Musik und Tanz Köln sowie der Universität Koblenz-Landau gelehrt, mit einem Schwerpunkt an der Schnittstellen von Musikwissenschaft und Gender Studies. So z.B. zu Geschlechterinszenierungen in Musikvideos, Fragen der Verbindungen von Gender und Technologie oder für einen kritischen Umgang mit Kanonisierungen. Kleine Einblicke in meine Arbeit sind z.B. in der Seminar- und Vortragsreihe „Girls just wanna have…?“ Populäre Musik und Feminismus oder in meinem Projektseminar „Gesichter zeigen – Vielfalt stärken“ an der HfMT Köln, in dessen Rahmen Podcasts entstanden, zu finden.

Neben wissenschaftlichen Seminaren freue ich mich immer in Workshops und Veranstaltungen Räume für kreatives Arbeiten, konstruktive Diskussionen und Reflexionen zu schaffen. Gemeinsam mit der jeweiligen Gruppe arbeite ich daran, ein Arbeitsumfeld zu schaffen, in dem Zugänge – thematisch und persönlich – ermöglicht, Machtstrukturen kritisch hinterfragt und so der konstruktive Umgang miteinander gestärkt werden. Workshopthemen umfassen beispielsweise Einstiege in Audioproduktionen, pädagogisch-musikalische Formate oder Kreativitätstechniken.

Künstlerische Arbeiten

In meinen künstlerischen Arbeiten gehe ich den Erfahrungen nach, die sich an den Rändern von Kultur, feministischer Praxis und Technologie/ Material verdichten. Mich interessieren dabei die Momente, in denen sich Erfahrungen bündeln, und die Formen, in denen sich solche Erfahrungen erzählen lassen.

Künstlerisch-bildnerische Arbeiten

März 2025: Ausstellung im Rahmen von „Kreativ. Rebellisch. Laut. Queerfeministischen Perspektiven in der Kunst // Alte Limofabrik Koblenz // feministas Koblenz

Januar 2026: Ausstellung im Rahmen von Zeitfenster // Rizzastraße Koblenz

Musik

Gitarre, Recording, Songwriting bei Masche 3000

Experimental Techno